Erzählen Sie uns von Ihrer Laufbahn?
Ich bin Markenbildnerin und Kunstfotografin. Ich verbinde Menschen mit Schönheit. Das tue ich auf verschiedene Weise. Durch meine Firma Lucky Lois unterstütze ich Unternehmer bei der visuellen Markenbildung. Wenn man inspiriert ist, etwas bewirken möchte und dies deutlich und stilvoll kommuniziert, dann nimmt man sich selbst, seine Arbeit und seine Kunden ernst. Das macht die Welt zu einem schöneren Ort.
Mit Lois in space fertige ich Kunstfotografien für Ihr Zuhause oder Ihren Arbeitsplatz an. Schönheit liegt in alltäglichen Materialien, der Natur, Form und Farbe. Sie ist die Quelle meiner Inspiration und erzählt Geschichten, die Raum für die Fantasie lassen.
Ich unterrichte auch an der Akademie Artemis in Amsterdam. Ich versuche, meine Liebe zur Kreativität und Schönheit an die Schüler weiterzugeben. Um sie zu ermutigen, Dinge anders zu betrachten.
Was halten Sie für Ihre größte Leistung?
Ich bin glücklich. Das liegt an mindestens zwei wichtigen Dingen.
Mit meinem Wissen und Können kann ich andere Menschen glücklich machen. Ich bin dankbar, dass ich meinem Herzen gefolgt bin und mein Leben so gestaltet habe, dass ich das tun kann, was mich glücklich macht.
Aber es ist auch, dass ich der Traurigkeit darüber, keine Kinder zu haben, einen Platz geben konnte. Ich durchlief zwei Jahre lang den Kinderwunschprozess. Dann wurde bei mir Endometriose diagnostiziert. Ich wurde operiert, konnte die Behandlungen aber nicht länger durchhalten. Es kostete mich zu viel Lebensfreude. So blieb der Schmerz, keine Kinder zu haben, und ich musste einen Weg finden, damit umzugehen.
Ich entschied mich irgendwann, keine verbitterte Frau werden zu wollen und die Kinder um mich herum zu genießen. Meine Nichten und Neffen, Kinder von Freunden und meinen Stiefsohn. Natürlich ist die Traurigkeit auch da. Ab und zu taucht sie unerwartet auf. Dann, wenn ich eine liebevolle Familienszene im Film oder auf der Straße sehe, wird diese schmerzliche Stelle plötzlich berührt. Dann muss ich sehr weinen. Ich lasse das zu. Natürlich gehe ich von der Szene weg, aber die Traurigkeit darf da sein. Sie beherrscht mein Leben nicht mehr.
Das Unterrichten erfüllt auch einen Urtrieb oder Wunsch, oder wie man es nennen mag. Die Schüler können von der Alters her meine Kinder sein. Ich kann ihnen etwas geben, und sie geben mir etwas zurück. Sie können mich bewegen, zum Lachen bringen, und ihre Weisheit inspiriert mich. Sie haben keine Ahnung, wie glücklich es mich macht, wenn sie sagen, dass der Unterricht nach einer Einheit Spaß gemacht hat!